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GfK AG überdurchschnittlich


04.09.2001
SchmidtBank

Die Analysten der SchmidtBank bewerten die GfK-Aktie (WKN 587530) mit kaufen.

Die GfK AG habe im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum die Gesamtleistung um 14,0% auf 251,0 Mio. Euro gesteigert. Das organische Wachstum habe 7,5% betragen, auf Akquisitionen seien 5,0% entfallen und Währungseffekte hätten mit 1,5% beigetragen. Besonders dynamisch habe sich das Geschäftsfeld Ad Hoc Forschung mit einem Zuwachs von 17,4% auf 103,4 Mio. Euro entwickelt. Der starke Anstieg sei in hohem Maße auf die erstmalige Konsolidierung der britischen Firma Martin Hamblin zurückzuführen. Bei einer regionalen Betrachtung falle die starke Zunahme von Zentral- und Osteuropa auf: Die Gesamtleistung sei um 22,9% auf 11,8 Mio. Euro gestiegen. In diesem Gebiet sehe die GfK auch zukünftig bedeutsame Wachstumschancen.


Der Jahresüberschuss pro Aktie habe um 3,0% auf 0,37 Euro zugelegt. Wesentlich für den unterproportionalen Ergebnisanstieg seien Sonderbelastungen in Höhe von insgesamt 3,5 Mio. Euro. Diese beträfen zum einen Wertberichtigungen von 2,0 Mio. Euro bei Unternehmen, deren Geschäftsschwerpunkt das Internet betreffe. Zum anderen seien außerordentliche Aufwendungen von 1,5 Mio. Euro für den Abbau von 75 Stellen im Außendienst der GfK Data Services entstanden.

Für das Gesamtjahr avisiere die GfK eine Gesamtleistung von rund 550 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss werde durch im zweiten Halbjahr anfallende außerordentliche Aufwendungen in Höhe von 4,5 Mio. Euro belastet. Überdies träten bei der Errechnung des Ergebnisses nach DVFA aufgrund der in der Vergangenheit getätigten Akquisitionen erstmals Goodwillabschreibungen in größerem Ausmaß auf. Man reduziere daher die Gewinnschätzungen für das laufende Jahr auf 0,74 Euro und für das nächste Jahr auf 0,91 Euro.

Die GfK-Aktie habe in den letzten Wochen zur Schwäche geneigt. Nachdem die Aktie im Frühjahr den Widerstand bei 35 Euro nicht habe überwinden können, sei sie am 21. August bis auf 23 Euro gefallen. In der vergangenen Woche habe sie sich auf über 27 Euro erholt.

Trotz der Reduktion der Gewinnschätzung halten die Experten der SchmidtBank an der Kaufempfehlung für die Aktie fest. Die GfK habe auch in dem gegenwärtig anzutreffenden Umfeld eine hohe Konjunkturresistenz bewiesen. Die Analysten der SchmidtBank erwarten bei einem positiven Aktienmarkt eine überdurchschnittliche Kursbewegung der GfK-Aktie.




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